Schweizer Vorstehhund Club der jagdliche Vollgebrauchshund

Rasse Portraits

Deutsch Kurzhaar

FCI-Standard 119/D

Verfasser und Zuständigkeitsbereich: Ernst Kunz Verwendung : Vielseitig einsetzbarer Jagdgebrauchshund. KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS : Die Geschichte vom Deutsch-Kurzhaar beginnt mit den Hunden, die bei der Netzjagd auf Federwild, vor allem in den Mittelmeerländern, und bei der Beizjagd eingesetzt wurden. Über Frankreich, Spanien und Flandern kamen die Vorstehhunde an die deutschen Fürstenhöfe. Die wichtigste Eigenschaft dieser Hunde war ihre Vorsteh-leistung. Mehr noch wurde ein vorstehender Hund verlangt, nachdem die erste Doppelflinte (1750) gefertigt war. Vor dem Hunde wurde « Flugwild im Fluge » erlegt. Das war der Einstieg zum Übergang von einem reinen Vorstehhund zum vielseitigen Jagdgebrauchshund. Als entscheidende Unterlage für den Aufbau und die Entwicklung der Zucht erscheint seit 1897 das « Zucht- buch Deutsch Kurzhaar ». Prinz Albrecht zu Solms- Braunfeld war es, der Rassekennzeichen, Beurteilungsregeln der Körperform und schlieblich auch einfache Prüfungsregeln für Jagdhunde aufstellte. Heute durchläuft der Deutsch- Kurzhaar den Filter einer ausgefeilten Zucht- und Prüfungsordnung. Im Standard wird festgelegt, wie der vielseitige Jagdgebrauchshund Deutsch-Kurzhaar beschaffen sein soll. Das befähigt ihn, alle Anforderungen im Jagdbetrieb bis ins hohe Alter zu erfüllen. ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD :  Edler, harmonischer Hund, dessen Körperbau Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit gewährleistet. Aufrechte Haltung, fliebende Aubenlinien, trockener Kopf, gut getragene Rute, straffes, glänzendes Fell und raumgreifende harmonische Bewegungen unterstreichen seinen Adel. VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Fest, ausgeglichen, zuverlässig, gezügeltes Temperament, weder nervös, scheu noch aggressiv. HAAR : Kurz und dicht, soll sich derb und hart anfühlen. Am Kopf und am Behang soll es dünner und kürzer sein, an der Unterseite der Rute nicht auffallend länger. Es soll den ganzen Körper bedecken. FARBE : Braun, ohne Abzeichen. Braun, mit geringen weissen oder gesprenkelten Abzeichen an Brust und Läufen. Dunkler Braunschimmel mit braunem Kopf, braunen Platten oder Tupfen.Die Grundfarbe eines derartig gezeichneten Hundes ist nicht braun mit weib oder weib mit braun, sondern das Haar zeigt ein so inniges Gemisch von braun und weib, dab hieraus jenes für den praktischen Jagdgebrauch so wertvolle, unaufflällige Äubere entsteht. An der Innenseite der Hinterläufe sowie an der Rutenspitze ist die Färbung häufig heller. Heller Braunschimmel mit braunem Kopf, braunen Platten, Tupfen oder ohne Platten. Bei dieser Färbung sind braune Haare in geringem Masse vorhanden, es herrschen die weissen Haare vor. Weiss, mit brauner Kopfzeichnung, braunen Platten oder Tupfen. Schwarze Farbe in denselben Nuancen wie die braune bzw. Braunschimmelfarbe. Gelber Brand ist zugelassen. Blesse, Schnippe und  gesprenkelten Lefzen sind zulässig. GRÖSSE : Widerristhöhe : Rüden :62 bis 66 cm/Hündinnen :    58 bis 63 cm.    
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Verfasser und Zuständigkeitsbereich: Ernst Kunz Verwendung : Vielseitig einsetzbarer Jagdgebrauchshund. KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS : Die Geschichte vom Deutsch-Kurzhaar beginnt mit den Hunden, die bei der Netzjagd auf Federwild, vor allem in den Mittelmeerländern, und bei der Beizjagd eingesetzt wurden. Über Frankreich, Spanien und Flandern kamen die Vorstehhunde an die deutschen Fürstenhöfe. Die wichtigste Eigenschaft dieser Hunde war ihre Vorsteh-leistung. Mehr noch wurde ein vorstehender Hund verlangt, nachdem die erste Doppelflinte (1750) gefertigt war. Vor dem Hunde wurde « Flugwild im Fluge » erlegt. Das war der Einstieg zum Übergang von einem reinen Vorstehhund zum vielseitigen Jagdgebrauchshund. Als entscheidende Unterlage für den Aufbau und die Entwicklung der Zucht erscheint seit 1897 das « Zucht- buch Deutsch Kurzhaar ». Prinz Albrecht zu Solms- Braunfeld war es, der Rassekennzeichen, Beurteilungsregeln der Körperform und schlieblich auch einfache Prüfungsregeln für Jagdhunde aufstellte. Heute durchläuft der Deutsch- Kurzhaar den Filter einer ausgefeilten Zucht- und Prüfungsordnung. Im Standard wird festgelegt, wie der vielseitige Jagdgebrauchshund Deutsch-Kurzhaar beschaffen sein soll. Das befähigt ihn, alle Anforderungen im Jagdbetrieb bis ins hohe Alter zu erfüllen. ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD :  Edler, harmonischer Hund, dessen Körperbau Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit gewährleistet. Aufrechte Haltung, fliebende Aubenlinien, trockener Kopf, gut getragene Rute, straffes, glänzendes Fell und raumgreifende harmonische Bewegungen unterstreichen seinen Adel. VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Fest, ausgeglichen, zuverlässig, gezügeltes Temperament, weder nervös, scheu noch aggressiv. HAAR : Kurz und dicht, soll sich derb und hart anfühlen. Am Kopf und am Behang soll es dünner und kürzer sein, an der Unterseite der Rute nicht auffallend länger. Es soll den ganzen Körper bedecken. FARBE : Braun, ohne Abzeichen. Braun, mit geringen weissen oder gesprenkelten Abzeichen an Brust und Läufen. Dunkler Braunschimmel mit braunem Kopf, braunen Platten oder Tupfen.Die Grundfarbe eines derartig gezeichneten Hundes ist nicht braun mit weib oder weib mit braun, sondern das Haar zeigt ein so inniges Gemisch von braun und weib, dab hieraus jenes für den praktischen Jagdgebrauch so wertvolle, unaufflällige Äubere entsteht. An der Innenseite der Hinterläufe sowie an der Rutenspitze ist die Färbung häufig heller. Heller Braunschimmel mit braunem Kopf, braunen Platten, Tupfen oder ohne Platten. Bei dieser Färbung sind braune Haare in geringem Masse vorhanden, es herrschen die weissen Haare vor. Weiss, mit brauner Kopfzeichnung, braunen Platten oder Tupfen. Schwarze Farbe in denselben Nuancen wie die braune bzw. Braunschimmelfarbe. Gelber Brand ist zugelassen. Blesse, Schnippe und  gesprenkelten Lefzen sind zulässig. GRÖSSE : Widerristhöhe : Rüden :62 bis 66 cm/Hündinnen :    58 bis 63 cm.    
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