Schweizer Vorstehhund Club der jagdliche Vollgebrauchshund

Weid - und tierschutzgerechtes Jagen

Der SVC setzt sich ein für eine weid- und tierschutzgerechte Jagd mit dem Vorstehhund. Das Anspruchsprofil an den Vorstehhund hat sich in den letzten Jahren auch hierzulande stark verändert. War doch das Haupt-Einsatzgebiet über viele Jahrzehnte die klassische Niederjagd unter der Flinte. Das Stöbern und das Vorstehen im Feld, das Stöbern und Rausdrücken im Wasser. Da nebst die vielfältigen Apportierarbeiten und die anspruchsvollen Arbeit auf der roten Fährte mit der Anforderung an konsequente Härte. Der heutige Waldbau hat sich nach den grossen Stürmen und dem finanziellen Einbruch auf der Ertragsseite komplett verändert: Etwas salopp gesagt: Vom strukturierten Hoch/Nutzwald zum deckungsreichen Mischwald. Gleichzeitig hat die intensivierte Landwirtschaft mit den riesigen Mengen an Feldfrüchten das Schwarzwild bei uns stark vermehrt. Mit den grossflächigen Bewirtschaftungsformen dem Niederwild auf der anderen Seite aber den Garaus gemacht. So hat sich der Wildbestand in der Zusammensetzung nachhaltig geändert.Entsprechend erfordert dessen Bejagung ein weitgehendes Umdenken. Das früher geflügelte Wort „Jagd ohne Hund ist Schund“ erfährt eine neue, akzentuierte Berechtigung. Dazu kommt, dass viele Mitmenschen aus städtischen Gebieten heute keinen Bezug zur Jagd mehr haben. Sie hinterfragen den Sinn und Nutzen der Jagd und vor allem auch die Jagdmethoden. Der Tierschutz hat heute eine viel weiter reichende Bedeutung erlangt als dies noch vor wenigen Jahren der Fall war. Dies führt zum Überdenken der traditionellen Jagdmethoden v.a. in den Revierkantonen. Die Abschussziele sind mit Ansitz und Pirsch durch die oben erwähnten Gegebenheiten kaum mehr zu erbringen. Vermehrte Bewegungsjagden haben das Wild aus den Einständen zu bewegen. Jedoch: Menschliche Treiberwehren vermögen das Wild in den dichten Einständen immer weniger in Bewegung zu bringen. Viele der heute eingesetzten Hunde sind für die Schwarzwild Bejagung ungeeignet. Anderseits hängen viele Hunde solange an Wildfährten, dass eine Tierschutz Relevanz entsteht. Dazu gibt es Hunde, die so scharf sind, dass sie geschlagen werden und ebenso tierschutzrelevante Verletzungen erleiden. Ausserdem werden Hunde auf Nachsuchen eingesetzt welche nicht in der Lage sind, krankes Wild zu stellen oder nieder zu ziehen, es von Wundbett zu Wundbett treiben. Der SVC setzt sich dafür ein, dass der ausgebildete und geprüfte Vorstehhund entsprechend aller seiner Fähigkeiten jagdlich eingesetzt werden kann.
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